Compressors

Frequently Asked Questions (FAQ)

Das hängt von deinen Druckluftverbrauchern ab: Zum Ausblasen und Reifenfüllen reicht ein kompakter Kolbenkompressor wie der Hauslhof KO200-24-1,5. Wer mit Schlagschrauber, Schleifer oder Lackierpistole arbeitet, braucht 50 bis 100 Liter Kessel und deutlich mehr Liefermenge (z. B. KO420 oder KO500). Für Betriebe mit mehreren Verbrauchern oder Dauerbetrieb sind die großen Kolbenkompressoren mit 250 bis 500 Litern oder ein Schraubenkompressor die richtige Wahl. Als Faustregel: Die effektive Liefermenge des Kompressors sollte den Verbrauch deiner Werkzeuge um mindestens 30 % übersteigen.

Die Modellbezeichnung liest sich wie ein Datenblatt: Beim Hauslhof KO880-250-5,5 steht 880 für die Ansaugleistung in Litern pro Minute, 250 für das Kesselvolumen in Litern und 5,5 für die Motorleistung in kW. Wichtig beim Vergleichen: Die Ansaugleistung ist der theoretische Wert - die effektive Liefermenge (was tatsächlich an Druckluft ankommt) liegt bauartbedingt bei etwa 60 bis 70 % davon. Rechne deinen Bedarf immer mit der effektiven Liefermenge.

Der Kolbenkompressor ist robust, günstig und ideal für den aussetzenden Betrieb, er braucht aber Abkühlpausen (typische Einschaltdauer 50 bis 60 %). Der Schraubenkompressor (z. B. Hauslhof BK10E) ist für den Dauerlauf gebaut: 100 % Einschaltdauer, deutlich leiser, gleichmäßige Druckluftlieferung und geringere Energiekosten pro Kubikmeter Luft. Die Faustregel: Läuft dein Kompressor mehr als zwei bis drei Stunden täglich oder versorgt er mehrere Arbeitsplätze, rechnet sich der Schraubenkompressor schnell.

• Kompaktklasse: KO200-24-1,5 mobil, 230 V, für Ausblasen, Reifen und Tacker.


• Werkstattklasse: KO360, KO420 (230 V oder 400 V) und KO500 mit 50 bis 100 Liter Kessel - für Schlagschrauber, Schleifer und gelegentliches Lackieren.


• Industrieklasse: KO630, KO880 und KO1400 mit 100 bis 500 Liter Kessel, bis 7,5 kW und optional Stern-Dreieck-Anlauf (S/D) - für Betriebe und Landwirtschaft; als 15-bar-Ausführung für Verbraucher mit höherem Druckbedarf.


• Schraubenkompressoren: die BK10E Serie mit 8, 10 oder 15 bar und 270 oder 500 Liter Kessel - für den leisen Dauerbetrieb.

• Effektive Liefermenge (l/min): Sie muss zum Verbrauch deiner Werkzeuge passen - ein Schlagschrauber braucht je nach Größe 200 bis 400 l/min, eine Lackierpistole 200 bis 350 l/min, ein Meißelhammer ähnlich viel.


• Kesselgröße: Ein großer Kessel puffert Verbrauchsspitzen und reduziert die Schalthäufigkeit - für Lackierarbeiten und Schleifer sind 100 Liter und mehr sinnvoll. Je weniger das Aggregat laufen muss, desto länger wird es halten.


• Materialstärke des Kessels: Ein dickwandiger Kessel hält der ständigen Feuchtigkeit durch Kondenswasser deutlich länger stand, bevor Korrosion zum Thema wird - ein oft übersehenes Langlebigkeits-Kriterium, auf das Hauslhof bewusst setzt.


• Hochwertige Komponenten: Bauteile wie ein robustes Guss-Aggregat oder ein hochwertiger Condor Druckschalter entscheiden im Dauereinsatz über Zuverlässigkeit und Lebensdauer. Genau hier sparen viele Billiggeräte, die Hauslhof Kompressoren nicht.


• Maximaldruck: 10 bar sind Standard; 15-bar-Modelle lohnen sich, wenn Verbraucher hohen Fließdruck brauchen oder lange Leitungen Druckverluste erzeugen.


• Stromanschluss: 230 V für mobile Geräte, 400 V ab der Werkstattklasse; Stern-Dreieck-Anlauf schont bei großen Motoren Netz und Sicherung.


• Lautstärke und Aufstellort: Kolbenkompressoren gehören in einen Nebenraum; wer den Kompressor im Arbeitsraum braucht, sollte zum leisen Schraubenkompressor greifen.


• Druckluftaufbereitung: Filter, Öler und je nach Anwendung ein Kältetrockner (für Lackieren fast Pflicht) gehören zur Planung dazu. Wir beraten dich gerne zur Gesamtinstallation.

Beim Verdichten kondensiert die Luftfeuchtigkeit im Kessel - dort sammelt sich Wasser, das von innen Korrosion verursacht und die Druckluft verunreinigt. Lasse das Kondensat deshalb regelmäßig (bei täglichem Betrieb: täglich) über das Ablassventil ab. Bei intensiv genutzten Anlagen empfiehlt sich zusätzlich ein Kältetrockner: Er entzieht der Druckluft die Feuchtigkeit, bevor sie in Kessel und Leitungsnetz gelangt. Das schützt Werkzeuge, Lackierergebnisse und den Kessel selbst.

Druckluftbehälter unterliegen gesetzlichen, wiederkehrenden Prüfpflichten - die Fristen richten sich nach Größe und Druck des Kessels (dem sogenannten Druckinhaltsprodukt aus Bar x Liter). In Österreich regelt das die Druckgeräteüberwachungsverordnung: Je nach Behältergröße sind wiederkehrende äußere und innere Prüfungen sowie Festigkeitsprüfungen durch dafür befugte Stellen vorgeschrieben. In Deutschland gilt die Betriebssicherheitsverordnung: Kleinere Behälter darf eine zur Prüfung befähigte Person prüfen, größere übernimmt eine zugelassene Überwachungsstelle wie der TÜV. Üblich sind hier die innere Prüfung alle 5 Jahre und die Festigkeitsprüfung alle 10 Jahre. Im gewerblichen Einsatz kommen regelmäßige, meist jährliche dokumentierte Sicht- und Funktionskontrollen (inklusive Sicherheitsventil) dazu, für die der Betreiber verantwortlich ist. Welche Fristen konkret für deinen Kessel gelten, hängt von Modell und Einsatz ab - sprich uns einfach an, wir sagen dir, was für dein Gerät gilt.

Wenn an deinem Kompressor ein Defekt auftritt, bist du bei Holzprofi langfristig abgesichert. Über 95 % der gängigen Ersatzteile - Aggregate, Druckschalter, Rückschlagventile, Filter - sind verfügbar, und mit den Air-Pump-Austauschaggregaten machst du einen älteren Kessel im Handumdrehen wieder flott.